technische Aussführungsplanung, Ausstellungstechnik und Bauten
Gestaltung und Auftraggeber:
Schiel Projektgesellschaft mbH, Berlin
Über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren soll die Ausstellung
weltweit gezeigt werden. Dabei müssen die Auf- und Abbauten in
kürzester Zeit, mit möglichst geringem Personalaufwand realisierbar
sein. Zur Minimierung der Kosten für Transport und Logistik war die
Zielvorgabe, das gesamte Volumen inklusive der Exponate in bestenfalls
einem einzigen 40 Fuß Klima-Container transportieren zu können.
All
diese Ansprüche erforderten die Entwicklung einfacher und langlebiger
technischer Lösungen. Das Gestaltungskonzept zieht sich zurück, auf die
Grundfunktionen von Tischen, als Informationsebene, und Säulen, zur
Kennzeichnung der 10 Themenbereiche. Dieser vereinfachte Ansatz kam der
Entwicklung von innovativer Ausstellungstechnik zugute. So entstanden
unter anderem vielschichtige Bild- und Textflächen, welche homogen
leuchtend in den Tischen eingepasst sind. Sie werden überlagert und
durchdrungen von Vitrinen, die dem Besucher Zecken, Würmer und viele
andere Protagonisten der parasitären Daseinsform in Originalgröße vor
Augen führen.
Bis zum 25. Juli 2010 ist die Ausstellung im Museum für Naturkunde Berlin zu sehen.
Nähere Informationen zu der Ausstellung erhalten Sie von Bernhard Wedow unter der Durchwahl 030 92 79 66 12.