Über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren soll die Ausstellung weltweit gezeigt werden. Dabei müssen die Auf- und Abbauten in kürzester Zeit, mit möglichst geringem Personalaufwand realisierbar sein. Zur Minimierung der Kosten für Transport und Logistik war die Zielvorgabe, das gesamte Volumen inklusive der Exponate in bestenfalls einem einzigen 40 Fuß Klima-Container transportieren zu können.

All diese Ansprüche erforderten die Entwicklung einfacher und langlebiger technischer Lösungen. Das Gestaltungskonzept zieht sich zurück, auf die Grundfunktionen von Tischen, als Informationsebene, und Säulen, zur Kennzeichnung der 10 Themenbereiche. Dieser vereinfachte Ansatz kam der Entwicklung von innovativer Ausstellungstechnik zugute. So entstanden unter anderem vielschichtige Bild- und Textflächen, welche homogen leuchtend in den Tischen eingepasst sind. Sie werden überlagert und durchdrungen von Vitrinen, die dem Besucher Zecken, Würmer und viele andere Protagonisten der parasitären Daseinsform in Originalgröße vor Augen führen.

Bis zum 25. Juli 2010 ist die Ausstellung im Museum für Naturkunde Berlin zu sehen.

Nähere Informationen zu der Ausstellung erhalten Sie von Bernhard Wedow unter der Durchwahl 030 92 79 66 12.

 
September 2011 © ausstellungsmanufaktur hertzer gmbh, berlin