Auftraggeber:
Stiftung Gedenkstätte Berliner Mauer, Berlin
>> artavi, Berlin
Gestaltung:
>> ON architektur, Berlin
Für die Erweiterung der Gedenkstätte Berliner Mauer hat die
ausstellungsmanufaktur eine kleine Familie leuchtender Grafikflächen
geliefert.
Bereits 2009 wurden, im Auftrag von der Firma artavi LED-Lichtpaneele
für den Eingangsbereich des Besucherzentrums geliefert. Diese sind mit
einer Einbautiefe von nur 20 mm und Formatgrößen von ca. 16 bis 22 cm
Breite und 95 cm Höhe die kleinsten leuchtenden Flächen in der Reihe.
Leuchtkästen, mit klassischen Leuchtstofflampen bestückt, die in den
Stelen aus Cortenstahl auf der Fläche des ehemaligen "Todesstreifen"
integriert sind, bildet die zweite Gruppe der Familie. Meist beidseitig
hinterleuchtet, erreichen sie Formatgrößen bis zu 60 cm Breite und ca.
80 cm Höhe.
Im zweiten Bauabschnitt der Brandwandgestaltung, die im Jahr 2011
begonnen und fertiggestellt wurde, lieferten wir großformatigen
Leuchtkästen. In der Bernauer Straße, an den Kreuzungen zur Strelitzer
Straße und zur Brunnenstraße leuchten die größten Bilder in einem
Format von rund 2 x 2 Metern und einem max. Eigengewicht bis zu 120
Kg. Sie sind direkt an den Brandwänden der angrenzenden
Wohnhäuser montiert. Bei der Produktion dieser Modelle haben wir auf
die Erfahrung der Firma ST-Vitrinen aus Bielefeld im Gehäusebau und bei
der Lichttechnik zurückgegriffen. Die Eicher Werkstätten, aus der Nähe
von Stuttgart, steuerten die Grafikproduktion bei.
Für die Montage der elf Bilder haben wir 148 "Nägel" in die Wände
geschlagen, so genannte Iso-Konsolen. So lasten die rund 1000 Kg
Bildmaterial auf bequemen 74 Anschlagpunkten. Der millimetergenaue
Anspruch an die Ausrichtung der Bildtafeln erforderte eine intelligente
Konstruktion, um die exakte Justierung auf einer eher landschaftlich
verputzten Wand zu gewährleisten.